Fahrrad fahren und fit bleiben

21 02 2012

Fahrrad fahren zählt zu den beliebtesten Freizeitsportarten in Deutschland. Mit Fahrrad fahren kann man sich gesund und fit halten. Anders als Beim Laufen werden beim Radfahren Stützapparat und Gelenke nicht belastet. Beansprucht werden dagegen die Rückenmuskulatur, auch Bauch, Beine und Po werden gekräftigt. Die Energie wird beim Radfahren ohne Umwege in die Tretbewegung geleitet, während Fußballen und Gelenke entlastet werden. So ermöglicht Radfahren ein besonders schonendes Muskeltraining. Aber auch zur Förderung der Kondition ist Fahrrad fahren förderlich. Dabei wird der Kreislauf weniger belastet als beispielsweise beim Joggen, so dass auch das Konditionstraining mit dem Rad besonders schonend ist. Gerade für Menschen mit Vorerkrankungen im Herz- und Kreislaufbereich ist Radfahren die gesündere Alternative zum Joggen. Im Einzelnen hat Fahrrad fahren folgende gesundheitsfördernde Auswirkungen auf den Körper:

Muskulatur und Ausdauer

Die Muskulatur, insbesondere der Beine, wird beim Radfahren besser durchblutet. Das führt zu einer besseren Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff, was sie leistungsfähiger und belastbarer macht. Regelmäßiges Radfahren führt zur Kräftigung der Beinmuskulatur. Ebenso fördert das Radfahren Kondition und Ausdauer. Regelmäßiges Radfahren zwischen 30 Minuten und einer Stunde führt schon nach kurzer Zeit zu spürbaren Konditionsverbesserungen. Nach dem Einstieg kann man Fahrtdauer, Distanz und Tempo langsam steigern.

Herz und Atmung

Der gleichmäßige Bewegungsablauf beim Radfahren trainiert das Herz. Es schlägt ökonomischer, d.h. es benötigt weniger Schläge, um dieselbe Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Dies fördert wiederum die Sauerstoffversorgung der Organe. Durch die ausdauernde und gleichbleibende Bewegung wird auch die Lunge trainiert und die Atmung leistungsfähiger.

Stoffwechsel und Immunsystem

Ein Ausdauersport wie Radfahren verbessert den Stoffwechsel. So können unter anderen der Cholesterinspiegel gesenkt und das Risiko eines Herzinfarkts minimiert werden. Wie bei jeder sportlichen Betätigung im Freien, kräftigt auch das Radfahren nachhaltig das Immunsystem und mindert die Anfälligkeit für Ansteckungskrankheiten. Regelmäßiges Radfahren verhindert vorzeitigen altersbedingten Leistungsabbau und erhält die Fitness bis ins hohe Alter.

Stressabbau und Naturerlebnis

Leistungsdruck in Beruf und Privatleben führen dazu, dass stressbedingte Erkrankungen zunehmen. Umso wichtiger ist es, einen sportlichen Ausgleich zu haben, mit dem man Stress abbauen kann. Ein Ausdauersport wie Radfahren macht physisch und psychisch belastbarer. Außerdem ist Radfahren ein Sport bzw. eine Freizeitbeschäftigung, der man in der freien Natur nachgeht und diese genießen kann. Mit der richtigen Ausrüstung kann man dies bei jedem Wetter tun.

Ausrüstung und Sicherheit

Um Sicherheit und Gesundheit beim Radfahren zu gewährleisten, benötigt man die richtige Kleidung und Ausrüstung. Dazu gehört eine geeignete Sportbekleidung, die atmungsaktiv sein sollte. Am besten gewährleisten dies Kleidungsstücke aus Funktionsfaser, die den Schweiß von der Haut weg transportiert. So lässt sich verhindern, dass man sich bei einer Kombination aus schweißgetränkter Kleidung und kühlem Fahrtwind erkältet. Zu Vorbeugung von Verletzungen bei Stürzen und Unfällen sollte man Fahrradhelm und Knieschoner tragen. Darüber hinaus muss natürlich auch das Fahrrad vollständig verkehrstauglich ausgerüstet sein. Wer nicht sportlich Rad fährt, sollte außerdem den Lenker so einstellen, dass eine aufrechte Sitzposition möglich ist. Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet.

Fit bleiben und Hamburg entdecken mit der Hamburg Radtour

Das Fahrrad ist ideal, um Großstädte flexibel zu entdecken. Man ist nicht auf Parkplätze und öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Überall dort, wo man Sehenswürdigkeiten betrachten will, kann man einen flexiblen Stopp einlegen. Hamburg Radtour bietet geführte Radtouren durch die Alstermetropole an.


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